MS-Gene: 29 neue Varianten entdeckt
23.11.2011: Multiple Sklerose ist keine Erberkrankung, genetische Faktoren spielen aber bei der Autoimmunerkrankung dennoch eine gewichtige Rolle.
In der bisher größten Studie zur Genetik der Multiplen Sklerose, in der die Forscher die DNA von fast 10.000 Probanden mit MS sowie von über 17.000 Kontrollpersonen untersucht haben, wurden neue genetische Varianten dekodiert, die mit der MS-Krankheit assoziiert werden. In die Forschungsreihe war ein internationales Konsortium bestehend aus mehr als 250 Wissenschaftlern aus 15 Staaten involviert.
Die Ergebnisse wurden der wissenschaftlichen Zeitschrift „Nature“ Anfang August veröffentlicht. Es konnten insgesamt 29 neue genetische Varianten identifiziert werden, die mit der Entstehung von Multiplen Sklerose in Verbindung stehen. Zudem konnten 23 bereits bekannte Assoziationen bestätigt werden.
Quelle: The International Multiple Sclerosis Genetics Consortium & the Welcome Trust Case Control Consortium 2 (2011) Genetic risk and a primary role for cell-mediated immune mechanisms in multiple sclerosis. Nature, August 11.
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